Change Leader – Gestalter des Wandels

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“

Ein Zitat von Heraklit. 2500 Jahre alt und noch immer wahr. Heute nennen wir es nur etwas anders: Change, Transformation, Restrukturierung, Evolution und viel mehr. Wir meinen aber immer dasselbe. Das Verlassen des Status Quo. Den geplanten Wandel macht das für Menschen im ersten Moment so unbequem und sie reagieren mit Widerständen, Unwillen oder sogar Abwehr. Das macht es schwierig Change erfolgreich zu etablieren.

Auf der anderen Seite wird der Change angetrieben durch steten Wettbewerb um die Marktführerschaft bei Quantität, Qualität, Kosten, Prozessoptimierung und Innovation. Fortschritt, Entwicklung und Wachstum sind gefragt. Somit gilt: Wer vorne bleiben will, muss handeln.

Mobilisieren für den Change

Ein Unternehmen muss alle Ressourcen überprüfen, ob sie noch zeitgemäß sind und den Anforderungen der Zukunft genügen. Die Unternehmensführung ist gefordert

  • in die Zukunft zu schauen,
  • Szenarien vorzuzeichnen,
  • sich für eine Vision zu entscheiden
  • sowie Maßnahmen für ihre Umsetzung einzuleiten.    

Change ist dabei kein Wert an sich, ebenso wenig wie Kontinuität. Grundsätzlich geht es immer um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, also um das Überleben. Change ist dann notwendig und muss erkannt werden, wenn das Marktumfeld das Unternehmen unter Druck setzt, sich anzupassen. Sonst riskiert es seine Existenz. Deshalb wird Change mehrheitlich als negativ für die Arbeitsatmosphäre, einer überhöhten Arbeitsbelastung und eines drohenden Verlustes von Arbeitsplatzsicherheit wahrgenommen. Wie kann man dem entgegenwirken?

Ein Gefühl für Dringlichkeit erzeugen

Es ist wichtig als Ausgangspunkt des Change Vorhabens ein zentrales, gemeinsames und motivierendes Ziel zu definieren. Ehrliches Kommunikationstalent ist also das höchste Gut am Anfang wie auch während des Vorhabens. Mitarbeitern muss die Dringlichkeit des Vorhabens klar und verständlich sein, so dass sie sich ausnahmslos mit der Maßnahme identifizieren und ihre Energie und Arbeitskraft aus voller Überzeugung einsetzen.

Anführen statt verwalten

Um Mitarbeiter so zu mobilisieren braucht es echte Change Leader. Führungskräfte, die sich entschlossen damit beschäftigen, durch Menschen bessere Ergebnisse zu erreichen. Leider sind traditionelle Manager selten gute Change Leader. Der Grund liegt in der Denkweise. Gute Manager versuchen die Dinge unter Kontrolle zu halten, Change Leader jedoch wollen Dinge aufrütteln, sie wollen Ziele erreichen durch die Mobilisierung einer breiten Basis von Mitarbeitern. Beide möchten die Leistung verbessern, der eine ist jedoch ein „Optimierer“ und der andere ein „Visionär“.

Eigenschaften für den Erfolg

Für einen erfolgreichen Change erweitern wir die Eigenschaften einer Führungskraft im Sinne eines Change Leaders in:

  • Engagement für einen besseren Weg: Change Leader gehen davon aus, dass die Zukunft des Unternehmens von der erfolgreichen Durchführung der Änderungsmaßnahme abhängt.
  • Mut, bestehende Machtgrundlagen, Normen, Prozesse in Frage zu stellen.
  • Initiative, eingefahrenes und etabliertes zu durchbrechen.
  • Motivation und Energie von sich selbst und anderen.
  • Fair, offen und ehrlich.
  • Helfersyndrom, auch bei Verwirrung, Entmutigung und gelegentlich unvermeidlichem Versagen, den Kurs zu halten.

Das konsequente Stärken der Hauptthemen des Wandels ist für Change Leader auf der ganzen Linie entscheidend. Es ist das eine Mittel, um zu wissen und zu zeigen, dass das Top-Management langfristig engagiert ist.

Für die Verantwortlichen echter Veränderungen in einem Unternehmen ist es elementar, dass das Top-Management Mindset, Fähigkeiten, Werkzeuge und Ansätze für den Wandel aktiv unterstützen. Führungskräfte können sich so als beste Quelle für Führungsstärke erweisen mit Talent die Zukunft des Unternehmens gestalten.

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